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Kindergeld bei Bundesfreiwilligendienst rückwirkend für 2011 erhalten
Seit dem 13. Dezember 2011 ist es rechtsverbindlich, dass alle volljährigen Kinder, die einen Bundesfreiwilligendienst ableisten, Kindergeld erhalten. Bundespräsident Christian Wulff hat das Gesetz unterschrieben, nach dem es der Bundesrat am 25. November 2011 beschlossen hat.
Kindergeldberechtigte Eltern haben nun die Möglichkeit, noch rückwirkend einen Antrag auf Kindergeld für die Monate im Jahr 2011 zu stellen, in denen ihr Kind einen Bundesfreiwilligendienst abgeleistet hat. Der Anspruch auf Kindergeld besteht auch dann, wenn der Antrag auf Kindergeld bereits vor geraumer Zeit von der Familienkasse abgelehnt wurde. Zwar werden die Kindergeld- und Familienkassen durch den Gesetzgeber zur Umsetzung angewiesen, dennoch sollte die Antragstellung durch die Kindergeldberechtigten Eltern erfolgen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Durch das neue Gesetz erhalten Eltern für ihre bis zu 25-jährigen Kinder Kindergeld. Dies gilt nun für die Vergangenheit und für die Zukunft. Damit wird der Bundesfreiwilligendienst dem Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Freiwilligen Ökologische Jahr gegenüber gleich gestellt. Dadurch werden sich aller Vorrausicht nach auch die Anzahl der Bewerber erhöhen, da die Kindergeldzahlung für viele Familien und junge Erwachsene sehr wichtig ist.
Freiwillige Arbeitslosenversicherung wird immer wichtiger für Existenzgründer
Wer sich nach altem oder neuen Recht aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen will, sollte bedenken, dass nunmehr der noch vorhandene Restanspruch auf Arbeitslosengeld I mit der Existenzgründung und Zahlung des Gründungszuschusses definitiv verloren geht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gründer und Jungunternehmer haben oftmals Anspruch auf Arbeitslosengeld II
Selbständige, die aktuell einen wirtschaftlichen Engpass haben, können einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Dieser dient zur Aufstockung des Einkommens bis hin zum Existenzminimum.
Ebenso können Jungunternehmer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet haben, einen Antrag auf Hartz IV stellen. In den ersten neun Monaten der Selbständigkeit erhält der Existenzgründer den Gründungszuschuss durch die Bundesagentur für Arbeit zuzüglich einer Pauschale in Höhe von 300 Euro für die Zahlung seiner Krankenversicherung und Rentenversicherung. Der Gründer muss weder bei der Antragstellung noch im nach hinein einen Nachweis über seine tatsächlich geleisteten Zahlungen an die Krankenkasse oder Rentenkasse erbringen. Ab dem 10. Monat erhält der Gründer für weitere sechs Monate auf persönlichen Antrag hin weiterhin monatlich nur noch die 300 Euro Zuschuss. Auch hier besteht keine Nachweispflicht. Da diese Zusatzzahlung am Anfang einer Existenzgründung für viele Jungunternehmer nicht ausreichend ist, besteht hier die Möglichkeit einen zusätzlichen Antrag auf Arbeitslosengeld II zu stellen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Meister-BAföG trotz Schulden erhalten
Viele Menschen würden gerne eine Weiter- bzw. Fortbildung anstreben, aber haben Bedenken, da sie sich bereits in der Vergangenheit erheblich verschuldet haben. Manche davon stehen gar kurz vor der Privatinsolvenz. In diesen schwierigen Situationen glaubt der eine oder andere, kein Anrecht mehr auf staatliche Unterstützung zu haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wer erhält die Ausgleichspauschale für Gehörlose?
Innerhalb Deutschland wird das Gehörlosengeld sehr unterschiedlich behandelt. Hier kann man klar erkennen wir leben Land im Land. In manchen Bundesländern wird Gehörlosengeld bzw. eine Ausgleichspauschale an Gehörlose ausgezahlt. In wiederum anderen Ländern wird das Gehörlosengeld als eine freiwillige Leistung des Bundeslandes nach dem Landespflegegesetz bezeichnet. Um etwas Klarheit in das Thema Gehörlosengeld zu bringen, hierzu eine nähere Erläuterung. Diese spiegelt den aktuellen Stand zum Gehörlosengeld vom Februar 2009 wieder. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zählen Kinder aus einer früheren Partnerschaft als Zählkinder?
In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Patchworkfamilien. Oftmals bringen der Mann und die Frau Kinder mit in die Ehe oder neue Lebensgemeinschaft. In manchen Fällen entstehen aus der neuen Verbindung heraus wieder neue kleine Kinder.
Hat der Mann beispielsweise große Kinder, die sich in der Ausbildung befinden, aber auch schon außer Haus wohnen, dürfen diese dennoch als Zählkinder angegeben werden. In der Regel sollte derjenige das Kindergeld beantragen, der schon Kinder aus einer früheren Ehe oder Partnerschaft hat. Dadurch erhält der Kindergeldberechtigte mehr Kindergeld. Und dies selbstverständlich Monat für Monat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Was mindert Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld?
Derzeit starten viele Menschen in eine Selbständigkeit oder werden gar von der Bundesagentur für Arbeit dazu gedrängt. Besonders im Osten Deutschlands geschieht dies nach wie vor sehr oft, da die Arbeitslosenquote hier sehr hoch ist.
Was sollte nun unbedingt beachten werden? Bei der Antragstellung auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld tauchen dazu viele Fragen auf, wie z. B.:
- Werden meine aktuellen Nebeneinkünfte bei der zukünftigen Berechnung mit eingerechnet?
- Kann ich mir den Antrag auf Gründungszuschuss bzw. Einstiegsgeld schon im Vorfeld durch die Bundesagentur für Arbeit aushändigen lassen?
- Ab wann darf ich mir eine Zulassung oder Konzession beantragen? Diesen Beitrag weiterlesen »
Mehrbedarf für Schwangere und allein erziehende Hartz IV-Empfänger
Bestimmte Personengruppen, die Hartz IV erhalten, haben die Möglichkeit einen Antrag auf Mehrbedarf zu stellen. Hierbei müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllt werden. Schwangere können ab der 13. Woche 17 Prozent der Regelleistung zusätzlich als Mehrbedarf erhalten. Hierzu sollte ein Attest zur Glaubhaftmachung der Schwangerschaft unbedingt vorgelegt werden. Zusätzlich steht Schwangeren auf Antrag hin 130 Euro für Bekleidung und Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt als einmalige Leistung nach dem § 23 SGB II zu. Ebenso gilt die bedarfsbezogene Wohnungsausstattung als einmalige Leistung. Der hierfür gültige Leistungssatz muss mit dem jeweiligen Sachbearbeiter persönlich abgeklärt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Beschwerde zur neuen Altersgrenze beim Kindergeld stellen
Anhängige Beschwerde erhöht möglicherweise die Altersgrenze beim Kindergeld
Viele Eltern hatten aufgrund der neuen Altersgrenze beim Kindergeld keinen Antrag auf Kindergeld gestellt. Die Altersgrenze beim Bezug von Kindergeld wurde von bisher bis zum 27. Lebensjahr, aktuell nur noch bis zum 25. Lebensjahr des volljährigen Kindes herunter gesetzt. Nun lässt eine Nichtzulassungsbeschwerde, die beim Bundesfinanzhof unter AZ: III B 271/08 geführt wird, hoffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angabe des Vaters beim Antrag auf Unterhaltsvorschuss zwingend
Ablehnung des Antrags auf Unterhaltsvorschuss bei Nichtangabe des Kindesvaters möglich
Was kann ich tun, wenn ich derzeit ein Kind erwarte, aber den Namen des Vaters beim Jugendamt absolut nicht nennen kann oder darf? Werden die Gründe, der Vater ist verheiratet und/oder eine honorige Persönlichkeit, ein Industrieller oder sonstige wichtige Person des öffentlichen Interesses eine Grundlage zur Verweigerung akzeptiert? Oder ist die Begründung der Kindesvater droht mir und meinem ungeborenen Kind mit körperlicher Gewalt eher akzeptiert? Diesen Beitrag weiterlesen »



