Das neue Sparpaket der Bundesregierung tritt ab 1. Januar 2011 in Kraft
Umfangreiche Gesetzesänderungen und Streichungen unterliegen dem neu aufgelegten Sparpaket der Bundesregierung.
- Wegfall der Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für Arbeitslosengeld-II-Empfänger
- Wegfall des Zuschusses zur Rentenversicherung nach § 26 Abs. 1 SGB II für AlG II-Bezieher, zuvor ALG-I Empfänger
- Wegfall des befristeten Zuschlags nach § 24 SGB II bei Hartz IV
- Anrechnung von Elterngeld beim Bezug von Arbeitslosengeld II
- Die Regelleistung bleibt unangetastet
Tipp: Künftig erhalten Sie hier weiterführende Informationen zu den entsprechenden Gesetzesänderungen
Harz IV – Reform gestoppt
Die geplante Hartz IV Regelung zum 1.Januar 2011 wurde vom Bundesrat gestoppt. Laut Bundesagentur für Arbeit werden im Januar weiter die bisherigen Regelsätze gezahlt.
Mit der geplanten Erhöhung sollte der Harz IV – Regelsatz um 5 Euro von 359 Euro auf 364 Euro angehoben werden. Außerdem sollte ein Bildungspaket für die rund 2 Millionen bedürftigen Kinder und Jugendliche in Harz IV Familien eingeführt werden, dass Zuschüsse für Schulmaterial, Freizeitaktivitäten und Mittagessen in Schule und Kita beinhaltet.
Die SPD-geführten Länder sind mit der Regelung nicht einverstanden und verlangen eine Neuberechnung der Harz IV – Leistungen und eine Ausweitung des Bildungspakets. Außerdem will die SPD Zusagen für Mindestlöhne durchsetzen.
Der Gesetzentwurf landet nun Vermittlungsauschuss von Bundesrat und Bundestag, der einen Kompromiss bei der Reform finden muss.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Wer jung und gesund ist, denkt oftmals gar nicht daran, dass sich dies ändern könnte. Und das kann schnell zu einem Problem werden. Denn auch wer heute gut verdient und sich um das Finanzielle nur wenig Gedanken machen muss, den kann ohne Absicherung eine Krankheit oder ein Unfall auch finanziell aus der Bahn werfen. Träume wie die vom eigenen Haus oder Auto können da schnell passe sein. Und es geht noch schlimmer, im ungünstigen Fall droht Ihnen ohne private Absicherung bei einer Berufsunfähigkeit oder gar Erwerbsunfähigkeit neben körperlichen Gebrechen auch noch Armut durch fehlende Einnahmen. Denn auf staatliche Hilfe kann heute nur noch bedingt gesetzt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Autoversicherungen heben 2010 ihre Preise an
Viele Autofahrer machen sich auch dieses Jahr wieder daran, ihre bestehende Autoversicherung zu vergleichen, um eventuell günstigere Angebote zu finden. Um zu einem neuen Anbieter zu wechseln, ist dann die Kündigung der bestehenden Versicherung bis zum 30. November notwendig, so dass die neue Versicherung zum Jahreswechsel in Kraft treten kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Girokonto ohne Schufa
In Zeiten zunehmender Überschuldung von Privathaushalten und intransparenter Auswertung der Daten durch die Schufa geraten immer mehr Menschen in die Verlegenheit, nach einem Girokonto ohne Schufa suchen zu müssen. Dabei wird der Markt immer größer und unübersichtlicher: viele Anbieter tummeln sich im Internet und bieten ein schufafreies Girokonto an. Doch nicht jedes Konto ohne Schufa ist gleich! Diesen Beitrag weiterlesen »
Staatliche Förderungen für Immobilienfinanzierungen
In Deutschland gibt es verschiedene staatliche Förderungen für Immobilienfinanzierungen, die der Verbraucher in vielen Fällen erfolgreich nutzen kann. Dabei handelt es sich sowohl um direkte Förderungen in Form einer staatlichen Zulage als auch um indirekte Förderungen in Form von Steuerermäßigungen oder günstigen Finanzierungen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erhebliche Einschnitte beim Elterngeld
Voraussichtlich ab Januar 2011 sind mit erheblichen Kürzungen beim Elterngeld zu rechnen.
Das Elterngeld soll künftig von bisher 67 Prozent auf nur noch 65 Prozent des Nettoeinkommens abgesenkt werden. Hiervon sind Einkommen ab 1.200 Euro betroffen.
Weiterhin wird das Elterngeld bei Beziehern von Arbeitslosengeld II mit in die Berechnung einbezogen. Dadurch soll der Bedarf an staatlicher Sozialleistung erheblich gemindert werden. Wer ab 2011 einen Antrag auf Kinderzuschlag oder Sozialhilfe stellt, darf ebenso damit rechnen, dass Elterngeld als Einkommen mit eingerechnet wird.
Auch die Befreiung von diversen Einkünften, die im Inland zur Vermeidung von Doppelbesteuerung befreit wurden, werden denn als Einkommen bei der Elterngeldberechnung herangezogen.
Entlastungbetrag für Alleinerziehende
Alleinerziehende, die mit mindestens einem Kind in ihrem Haushalt leben, erhalten einen Entlastungbetrag, wenn Sie die besonderen Voraussetzungen erfüllen.
Bedingungen dafür sind: Das Kind muss auf der Lohnsteuerkarte des alleinerziehenden Vaters oder der Mutter mit einem Freibetrag eingetragen sein. Weiterhin muss das Kind beim Einwohnermeldeamt mit seinem Haupt- oder Nebenwohnsitz bei diesem Elternteil gemeldet sein. Sollte der Lohnsteuerfreibetrag dem anderen Elternteil zu stehen oder man sich darauf geeinigt haben, muss nun dem Elternteil der den Entlastungsbetrag erhalten möchte mindestens Kindergeld zustehen, bzw. ausgezahlt werden.
Der Entlastungsbetrag kann lt. dem neuesten und aktuellen BFH-Urteil III-R 79/08 vom 28.04.2010 jedoch nur an einen Elternteil geleistet werden. Dies selbst dann wenn das Kind im Wechsel bei Vater oder Mutter lebt.
Sparpaket kürzt viele Sozialleistungen
Der Staat muss sparen. Die Kosten des Konjunkturpaketes I und II sowie diverse Unternehmens- und Bankenrettungen waren schon teuer genug. All denen, die sowieso schon wenig haben, dürfen nun mit erheblichen Kürzungen der Sozialleistungen rechnen. Zum 01.09.2010 wurde nun ein neues Sparpaket beschlossen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zahnzusatzversicherung hilft Geld zu sparen
Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist für Sie eine äußerst sinnvolle Investition in die Zukunft. Verschiedene Ursachen können zum Verlust von Zähnen führen. Dazu gehören Karies, Parodontose und Unfälle.
Die Zahnzusatzversicherungen bieten Ihnen je nach Tarif weitere Leistungen, die dem Erhalt des kranken Zahnes dienen, an. So bezahlt die gesetzliche Krankenkasse beim Fehlen eines Zahnes, der nicht durch Zahnersatz ersetzt wird, keine Wurzelbehandlung an einem anderen Zahn in diesem Kieferteil. Ebenso werden bei der Wurzelbehandlung bestimmte Instrumente für die Präparation der Wurzel benötigt, die Sie zusätzlich bezahlen müssen, und deren Kosten nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden. Auch hier kommt dann die Zusatzversicherung für die weiteren Kosten auf. Diesen Beitrag weiterlesen »
