Archiv für die Kategorie „Steuer“
Rückwirkend bis zu 1.250 Euro für das häusliche Arbeitszimmer steuerlich absetzbar
Das häusliche Arbeitszimmer ist seit Jahren ein Streitthema zwischen dem Steuerzahler und dem Finanzamt. Das Bundesverfassungsgericht hat das leidige Thema endgültig beendet.
Das Verbot der steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern wurde im Juli 2010 gekippt.
Zum Jahr 2011 steht es nun verbindlich fest! Es dürfen bis zu 1.250 Euro für das Arbeitszimmer jährlich steuerlich abgesetzt werden. Dies gilt für alle Arbeitnehmer, die regelmäßig zu Hause arbeiten und kein anderer Arbeitsplatz beispielsweise in dem Unternehmen zur Verfügung steht.
Selbst rückwirkend bis ins Jahr 2007, kann das Arbeitszimmer noch steuerlich abgesetzt werden. Dies gilt in der Regel auch für alte Steuerbescheide, die bereits rechtskräftig wurden. Begründung: Die Rechtsprechung ist rückwirkend in Kraft getreten, der Steuerzahler konnte nichts dafür, Änderungen müssen somit vorgenommen werden.
Tipp: Überprüfen Sie Ihren alten Steuerbescheide aus den Jahren 2007, 2008 ,2009 und legen Sie hierzu gegebenenfalls Einspruch ein.
Steuern fällig und nur wenig oder zu wenig Geld?
Stellen Sie einen Antrag auf Stundung und Erlaß der Steuerschuld.
Jeder Steuerzahler hat ein Anrecht darauf, seinen Bedürfnissen und wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechend einen Antrag auf Erlaß aus Billigkeitsgründen zu stellen. Hierbei ist zu beachten, ob der bisherige Steuerzahler bisher seiner Steuerverpflichtung redlich nachkam und auch seine Steuererklärung fristgerecht abgegeben hat.
Auch eine Ablehnung kann durch einen Widerspuch in die nächste Instanz gelangen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Pendlerpauschale: Steuerbescheid 2007 überprüfen
Nun ist es endlich soweit! Das Bundesverfassungsgericht hat zum ersten Mal ein Gesetz rückwirkend für verfassungswidrig erklärt. Das Pendlerpauschalen-Gesetz, das zum 01.01.2007 in Kraft getreten ist, wird endgültig rückwirkend geändert.
In diesem Fall können Pendler rückwirkend noch zum Teil mit einer satten Steuererstattung rechnen. Ob sich das bei jedem Einzelnen rechnet bzw. der Konjunkturmotor dadurch tatsächlich anspringt, bleibt dahin gestellt oder gar zu bezweifeln. Tatsache ist, dass Pendler für das Jahr 2007 und 2008 die Fahrtkosten ab dem 1. gefahrenen Kilometer zum Arbeitsplatz einsetzen können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erhöhung des Kinderfreibetrags zum 01.01.2009
Bereits im Entwurf des Familienleistungsgesetzes zum 15. Oktober diesen Jahres wurde eine Erhöhung des Kinderfreibetrages vorgesehen. Nun aktuell im November hat die Bundesregierung beschlossen, den Freibetrag je Kind nochmals zu erhöhen.
Bis zum 31.12.08 liegt der steuerliche Freibetrag eines Kindes noch bei 3.648 Euro. Geplant war ursprünglich eine Erhöhung auf 3.860 Euro je Kind. Jetzt wird durch einen weiteren Beschluss der Kinderfreibetrag endgültig auf 3.864 Euro im Jahr angehoben. Dieser Steuerfreibetrag und Beschluss der Bundesregierung tritt zum 01.01.2009 in Kraft. Diesen Beitrag weiterlesen »
Krankenversicherungsbeiträge ab 2010 voll steuerlich absetzbar
Das Bundesverfassungsgericht schreibt ab 2010 die volle Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge vor
Mit diesem neuen Gesetz sollen nicht nur die Besserverdienenden, sondern auch die unteren Einkommensgruppen steuerliche Entlastung finden. Allerdings werden dadurch mindestens sechs Milliarden Euro Steuerausfälle erwartet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Retten Sie Ihr Vermögen vor der Abgeltungssteuer
Investieren Sie noch bis zum 31.12.2008 und trotzen Sie damit der 25-prozentigen Abgeltungssteuer
Auch wenn Sie bisher noch keinen Vertrag abgeschlossen haben, ein Investment in Aktien, Fonds und Anleihen schützt sie vor der späteren Steuer. Diese Investition muss jedoch bis zum Steuerstichtag am 31.12.2008 getätigt sein. Ansonsten kann es sehr teuer werden, da der Gewinn mit 25 Prozent versteuert werden muss. Nur einen Tag zu spät reagiert führt oftmals zu einer vier- bis fünfstelligen zu zahlenden Steuersumme an das Finanzamt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neue Rentenbesteuerung tritt ab 2009 in Kraft
Erhöhung der Besteuerung der Alterseinkünfte ab 2009
Wer im nächsten Jahr in Rente geht, hat künftig mit einer erhöhten Versteuerung seiner Renteneinkünfte zu rechnen.
Der steuerpflichtige Rentenanteil wird nach der neuesten Gesetzgebung von 54 Prozent auf 56 Prozent erhöht. Damit wird das seit 2005 geltende Alterseinkünftegesetz aufgehoben. Von dieser neuen Regelung sind dann alle Arten von Renten und Alterseinkünften betroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Steuermindernde Verschiebung der Zinseinkünfte auf das Rentenalter
Rentner müssen nicht in die Steuerfalle tappen
Planen Sie vor Ihrem Ruhestand alle künftigen Zinseinnahmen aus Kapitaleinkünften so vorausschauend als möglich.
Die gesamte Planung des Ruhestandes und die damit verbundenen Veränderungen, sowie der künftigen Zinseinnahmen sollte mindestens ein Jahr zuvor geplant werden. Somit können auch keine Fehl- bzw. Kurzschlussentscheidungen getroffen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Direktversicherung spart Steuern beim Erhalt der Abfindung
Umwandlung der Abfindung in eine Steuer mindernde Direktversicherung.
Haben Sie aufgrund von Rationalisierungs- oder Umstrukturierungsmaßnahmen Ihren Arbeitsplatz verloren? Dann haben Sie sicher eine schöne Abfindung für die vergangenen Jahre der Betriebszugehörigkeit erhalten.
Waren Sie in einem mittleren bis großen Unternehmen beschäftigt, ist davon auszugehen, dass Sie in der Vergangenheit eine Direktversicherung abgeschlossen haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Überprüfen Sie Ihre Lohnsteuerklasse vor dem Rentenantritt
Mehr Lohn/Gehalt für Ehepartner bei Rentenantritt eines Partners
Wer künftig vorhat in Frührente, Altersteilzeit oder auch Altersrente zu gehen, sollte gegebenenfalls über einen Lohnsteuerklassenwechsel nachdenken. Dies betrifft vor allem verheiratete Personen, deren Ehepartner noch im Berufsleben steht.
Bei verheirateten Paaren verhält es sich oftmals so, dass der Mann Hauptverdiener mit der günstigen Lohnsteuerklasse III ist und die Frau, weil meistens nur in Teilzeit beschäftigt, die Lohnsteuerklasse IV innehat. Diesen Beitrag weiterlesen »



