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Archiv für die Kategorie „Existenzgründer“

Ab 01.01.2012 verdoppeln sich die Beiträge zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung

Selbständige, die bereits seit ein oder zwei Jahren oder gar länger der freiwilligen Arbeitslosenversicherung beigetreten sind, trifft es jetzt ziemlich hart. Denn wer die Sonderkündigungsfrist im Jahr 2011 vergessen oder übersehen hat, kann nun nicht einfach so kündigen. Das Vertragsverhältnis läuft für fünf Jahre.

Bis zum Jahresende 2010 lagen die monatlichen Beiträge zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung bei 17,88 Euro in den alten Bundesländern und 15,19 Euro in den neuen Bundesländern. In 2011 wurden in den alten Bundesländern 39,38 Euro und in den neuen Bundesländern 33,60 Euro von den Selbständigen eingefordert. Ab dem 01.01.2012 wird der Beitrag nochmals drastisch verdoppelt: 78,75 Euro (West) und 67,20 (Ost).

Existenzgründer, die sich in 2012 für die freiwillige Arbeitslosenversicherung entscheiden, erhalten für das erste Jahr der Mitgliedschaft eine Art Sonderbonus. Diese Neu-Selbständigen müssen nun 12 Monate lang nur den halben Beitrag zahlen. Danach wird auch der normale Beitragsatz fällig. Die Mitgliedschaft gilt auch hier generell für fünf Jahre.

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Der neue Gründungszuschuss tritt zum 28.12.2011 in Kraft

Bundespräsident Christian Wulff hat zum 23.12.2011 das neue Gesetz zum Gründungszuschuss „Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ unterschrieben. Heute wurde es im Bundesanzeiger unter dem Bundesgesetzblatt 2854 aus 2011/ Teil I aus Nr. 69 in Bonn angezeigt. Somit tritt das Gesetz zum neuen Gründungszuschuss mit allen Kürzungen und Neuregelungen morgen am 28.12.2011 in Kraft.

Wer also bisher vor hatte zu gründen, der sollte sich tunlichst beeilen. Denn wer heute noch gründet und seinen Antrag bei der Agentur für Arbeit auf Gründungszuschuss stellt, kann sich noch den alten Gründungszuschuss sichern.

Allerdings bleibt noch eine kleine Hintertür offen. Nach Möglichkeit sollte derjenige, der auf den letzten Drücker gründet vorsichtshalber bei der Gewerbeanmeldung das Datum ein paar Tage zurück datieren oder zumindest das heutige Datum als Gründungsdatum angeben. In den meisten Fällen ist dies ohne Probleme bis zu zwei Wochen rückwirkend möglich.

Der gesetzliche Rechtsanspruch für den Gründungszuschuss läuft bald aus

Den Gründungszuschuss für Arbeitslose gibt es weiterhin in der alten Form, da es bisher im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag noch keine Einigung gab. Zwar wurde Ende Oktober 2011 und nun am 08. November 2011 schon ein zweites Mal verhandelt, dennoch ist noch immer kein Ende in Sicht.

Gründungswillige oder Gründungsinteressierte sollten Gas geben, denn am 22. November 2011 wird ein weiteres Mal getagt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte schleunigst seinen Antrag auf Gründungszuschuss stellen und sich damit den Rechtsanspruch auf den derzeitigen Gründungszuschuss mit einer Laufzeit von 9 Monaten sichern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Freiwillige Arbeitslosenversicherung wird immer wichtiger für Existenzgründer

Wer sich nach altem oder neuen Recht aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen will, sollte bedenken, dass nunmehr der noch vorhandene Restanspruch auf Arbeitslosengeld I mit der Existenzgründung und Zahlung des Gründungszuschusses definitiv verloren geht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Drastische Kürzungen beim Gründungszuschuss ab 1. November 2011 geplant

Potentielle Existenzgründer sollten die Kürzungen beim Gründungszuschuss ab 1.11.11 beachten!

Existenzgründer, die bereits seit längerem eine Selbständigkeit ins Auge gefasst haben, sollten sich beeilen. Der Gesetzgeber plant drastische Kürzungen. Außerdem soll die Pflichtleistung auf Gründungszuschuss in eine Ermessensleistung umgewandelt werden.

Gründer, die noch vor dem 01.11.2011 einen Antrag auf Gründungszuschuss stellen, haben noch das Anrecht auf neun Monate Gründungszuschuss plus 300 Euro für Versicherungsbeiträge als Pflichtleistung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gründer und Jungunternehmer haben oftmals Anspruch auf Arbeitslosengeld II

Selbständige, die aktuell einen wirtschaftlichen Engpass haben, können einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Dieser dient zur Aufstockung des Einkommens bis hin zum Existenzminimum.

Ebenso können Jungunternehmer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet haben, einen Antrag auf Hartz IV stellen. In den ersten neun Monaten der Selbständigkeit erhält der Existenzgründer den Gründungszuschuss durch die Bundesagentur für Arbeit zuzüglich einer Pauschale in Höhe von 300 Euro für die Zahlung seiner Krankenversicherung und Rentenversicherung. Der Gründer muss weder bei der Antragstellung noch im nach hinein einen Nachweis über seine tatsächlich geleisteten Zahlungen an die Krankenkasse oder Rentenkasse erbringen. Ab dem 10. Monat erhält der Gründer für weitere sechs Monate auf persönlichen Antrag hin weiterhin monatlich nur noch die 300 Euro Zuschuss. Auch hier besteht keine Nachweispflicht. Da diese Zusatzzahlung am Anfang einer Existenzgründung für viele Jungunternehmer nicht ausreichend ist, besteht hier die Möglichkeit einen zusätzlichen Antrag auf Arbeitslosengeld II zu stellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

5.000 Euro BA-Zuschuss für Existenzgründer und Selbständige – nicht rückzahlbar

Das Haushaltsbudget im Bereich BA-Zuschusses wurde erheblich reduziert.

Aktuell können Existenzgründer und Selbständige in existenziell schwierigen Situationen noch einen Antrag auf den BA-Zuschuss von bis zu 5.000 Euro stellen. Die unkonventionelle Antragsstellung und Bewilligung läuft zum 30.06.2011 aus. Darüber hinaus kann möglicherweise noch ein Antrag bewilligt werden, jedoch nur  wenn das Budget noch nicht ausgeschöpft ist.  Die Vergabe dieses Zuschusses erfolgt nach Datum des Antrageingangs.

Der BA-Zuschuss soll Existenzgründern helfen, Ihre Selbständigkeit auf- und auszubauen. Diverse Anschaffungen zur Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit sollen hierfür problemlos getätigt werden können. Oftmals hapert es an der Grundausstattung bei der Existenzgründung oder aber es sind zu wenig Waren, Maschinen und Geräte vorhanden.

Weiterhin kann der staatliche Zuschuss auch für Betriebs- und Sachmittel, wie PC, Laptop, Software, Drucker, Fax, Kopierer, Scanner, Büroeinrichtung, sonstige Betriebsausstattung, sowie für Pkw, Anhänger oder betriebsnotwendige Maschinen genutzt werden.

Sollte der staatliche -nicht rückzahlbare- Zuschuss nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit, ein staatliches Darlehen aufzunehmen. Dies muss jedoch sukzessive nach persönlicher Vereinbarung mit dem Sachbearbeiter zurückgezahlt werden.

Freiwillige Arbeitslosenversicherung endet bei drei Monaten Beitragsverzug automatisch

Existenzgründer und Selbständige können sich schon seit 2006 freiwillig in der Arbeitslosenversicherung versichern und sich dadurch einen hohen Anspruch auf Arbeitslosengeld I sichern.

Beim Scheitern einer Neugründung kann der Existenzgründer sich jederzeit wieder arbeitslos melden und somit auf Arbeitslosengeld I zurück greifen. Allerdings ist bei der Beitragszahlung zwingend drauf zu beachten, dass die Beiträge kontinuierlich und monatlich gezahlt werden müssen.

Werden die Beiträge drei Monate hinter einander nicht geleistet, kann die Bundes Agentur für Arbeit den bisherigen freiwilligen Beitragszahler aus der Arbeitslosenversicherung heraus nehmen. Damit endet automatisch das Versicherungsverhältnis. Dies bedarf keiner weiteren Mahnung der noch offenen Beiträge bzw. des Beitragsrückstandes. Ein Urteil hierzu kann unter dem Aktenzeichen: L 19 AL 74/08 des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen nachgelesen werden.

Tipp: Unbedingt auf eine kontinuierliche monatliche Zahlung der freiwilligen Arbeitslosenversicherung achten; denn  sind Sie einmal ausgeschieden, gibt es kein Zurück mehr.

KfW optimiert die Förderprogramme für Existenzgründer und Selbständige neu

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) strukturiert ihr Finanzierungsangebot bei der Gründungsförderung sowie bei der allgemeinen Unternehmensfinanzierung ab dem 1. April 2011 neu.

Zum 31.03.2011 werden die Programme KfW Startgeld und das KfW Kapital für Arbeit und Investitionen eingestellt.

Hierfür wurde nun für Existenzgründer der KfW Gründerkredit neu aufgelegt. Dieser steht auch Jungunternehmern, die maximal drei Jahre unternehmerisch tätig sind, zur Verfügung.  Das neue Programm KfW-Gründerkredit setzt sich aus den Programmen KfW- Gründerkredit-Startgeld und KfW-Gründerkredit-Universell zusammen. Das bisherige Procedere bzgl. der Antragsberechtigten, Laufzeiten, Zinssatz und der Haftungsfreistellung  und/oder Sicherheitsleistung bleibt weiterhin unverändert.

Dazu gekommen ist der neue KfW Gründerkredit-Universell für Existenzgründer, Freiberufler und Jungunternehmer. Dieser wird nur an kleine und mittlere Unternehmen vergeben. Der KfW-Unternehmerkredit finanziert nur etablierte und am Markt bereits tätige Unternehmen. Hierbei kann ein Darlehen von bis zu 10 Millionen Euro beantragt werden. Bei diesem Programm trägt ausschließlich die Hausbank das Risiko. Beim KfW-Gründerkredit-Startgeld gibt es eine 80 prozentige Haftungsfreistellung.

Auch haben bereits gescheiterte Unternehmer, die nochmals einen Neuanfang wagen wollen, hier eine Chance auf Kredit durch den KfW Gründerkredit-Startgeld. Dies gilt auch  dann, wenn die KfW zuvor die Existenz  mitfinanzierte, jedoch bei der Rückzahlung noch Beträge an die KfW offen blieben. Zusätzlich räumt die KfW-Bank bis zu zwei tilgungsfreie Jahre ein. Ebenso kann der Kredit  frühzeitig  zurück gezahlt werden, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung leisten zu müssen.

Existenzgründer, die im Nebenerwerb eine Existenz aufbauen möchten, haben nun auch die Chance auf  einen KfW-Gründerkredit. Bedingung für die Kreditvergabe ist, dass die zusätzliche Selbständigkeit künftig auf einen Vollzeiterwerb ausgerichtet ist.

Freiwillige Arbeitslosenversicherung rückwirkend kündbar

Kündigungsfristen bei der Freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige

Selbständige, die bereits seit längerer Zeit in die Freiwillige Arbeitslosenversicherung einzahlen und künftig nicht mehr versichert werden möchten, haben nun ein Sonderkündigungsrecht. Dieses muss bis  maximal zum 31.03.2011  geltend gemacht  werden. Mit der Anwendung des Sonderkündigungsrechtes kann die freiwillige Arbeitslosenversicherung noch rückwirkend bis zum 31.12.2010 gekündigt werden. Fristversäumnis führt zur Weiterversicherung und der Einhaltung der korrekten Kündigungszeiten.

Wer sich ab 01. Januar 2011  selbständig machen möchte und gleichzeitig mit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung absichern möchte, kann erst nach fünf Jahren Beitragszahlung die Kündigung aussprechen. Hierbei ist eine drei-monatige Kündigungsfrist ein zu halten.

Aktuell kostet die Freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige monatlich 38,33 Euro ( West) und rund 34 Euro ( Ost).

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