Staatliche Förderungen für Immobilienfinanzierungen
In Deutschland gibt es verschiedene staatliche Förderungen für Immobilienfinanzierungen, die der Verbraucher in vielen Fällen erfolgreich nutzen kann. Dabei handelt es sich sowohl um direkte Förderungen in Form einer staatlichen Zulage als auch um indirekte Förderungen in Form von Steuerermäßigungen oder günstigen Finanzierungen.
Zu den wichtigsten staatlichen Förderungen in diesem Bereich zählen für Privatpersonen sicherlich die Riester-Förderung und verschiedene zinsgünstige KfW-Darlehen. Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine direkte Förderung, denn der Verbraucher bekommt hier staatliche Zulagen in Form einer Grundzulage und eventuell auch noch einer Kinderzulage. Die Förderung bezieht sich zwar generell auf die private Altersvorsorge und nicht speziell auf eine Immobilienfinanzierung, aber da man das im Rahmen des Riester-Vertrages angesparte Guthaben zur Tilgung eines Hypothekendarlehens nutzen kann, ist natürlich auf diesem Weg eine Förderung gegeben. Ferner können die Riester-Zulagen mittlerweile auch direkt in die Tilgung eines Immobilienkredites eingebunden werden.
Die einzige Voraussetzung zum Erhalt der Riester-Zulagen besteht darin, dass man mindestens 60 Euro im Jahr in einen Riester-Sparvertrag einzahlt. Der Vorteil der Riester-Zulagen besteht darin, dass der Empfänger die Zulagen in die Darlehensrückzahlung einbinden kann und somit weniger eigenes Kapital für die Tilgung aufwenden muss.
Die zweite wichtige staatliche Förderung für eine Immobilienfinanzierung sind die Darlehen der KfW-Bank. Hier handelt es sich nicht um eine direkte Förderung, da keine Zulagen wie bei der Riester-Rente fließen, sondern die Förderung besteht in Form von zinsgünstigen Darlehen. Diese Darlehen kann der Verbraucher über die eigene Hausbank bei der KfW-Bank beantragen. KfW-Darlehen werden für private Immobilienfinanzierer in der Regel bis zu einem Betrag von 50.000 Euro vergeben. Man erhält dann dieses zinsgünstige Darlehen unter der Voraussetzung, dass man die zu finanzierende Immobilie selbst nutzt, also diese selbst bewohnt und nicht an andere Personen vermietet.
Der Vorteil dieser staatlichen Förderung in Form des KfW-Darlehens besteht eindeutig im niedrigen Zinssatz. Zudem kann die Tilgung mitunter in den ersten Jahren ausgesetzt werden. Nachteile gibt es bei dieser Art der Förderung nicht zu beachten. Allerdings muss die eigene Hausbank solche KfW-Darlehen in Zusammenarbeit mit der KfW-Bank auch anbieten, was keineswegs selbstverständlich ist. Daher sollte man sich rechtzeitig erkundigen, welche Bank mit der KfW zusammenarbeitet und eine solche Finanzierung durchführt. Ist das bei der Hausbank nicht der Fall, muss man die Bank dann eventuell für die Immobilienfinanzierung wechseln.
Ein Gastbeitrag des Informationsportals ForwardDarlehen-Vergleich.de – der Ratgeber für Immobilienfinanzierungen.
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