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Gesetzliche Pflegeversicherung deckt zukünftige Heimkosten nicht ab
Gesetzliche Pflegeversicherung keine Vollkaskoabsicherung für die Heimkosten
Der Staat verkauft die gesetzliche Pflegeversicherung als eine Art Vollkaskoabsicherung fürs Alter. Aber ist dem wirklich so?
Stehen Heimunterbringungskosten für einen Elternteil an, kann es sehr teuer werden. Die reinen Wohnkosten bei Heimunterbringung liegen bei derzeit 578 Euro. Zusätzlich kommen noch die Kosten für stationäre Pflege, die sich derzeit aktuell wie folgt belaufen:
Pflegestufe 1 ca. 1.854 Euro
Pflegestufe 2 ca. 2.280 Euro
Pflegestufe 3 ca. 2.706 Euro
Dies sind weitaus höhere Kosten, als die gesetzliche Pflegeversicherung je Pflegestufe irgendwann auszahlt. Deshalb sollte sich ein jeder schon jetzt darüber Gedanken machen und über eine private Pflegeversicherung nachdenken. Im Ernstfall kann dies sonst eine sehr teure Angelegenheit für die Angehörigen, in den meisten Fällen für die Kinder werden. Diese müssen dann so weit als möglich den fehlenden Differenzbetrag zur Pflegeversicherung übernehmen.
Hat der Pflegebedürftige selbst Wohneigentum oder sonstige Werte, müssen diese gegebenenfalls verkauft und Barmittel aufgebraucht werden. Danach kann ein Antrag beim Staat gestellt werden, der über die Sozialhilfe bzw. die Grundsicherung hin dann die Kosten übernimmt. In manchen Fällen besteht auch die Möglichkeit auf einen Beihilfeantrag, jedoch werden die Fälle sehr individuell gehandhabt.
TIPP: Wollen Sie sicher gehen, dass Sie im Alter Ihre Kosten decken können, dann sorgen Sie mit einer “privaten Pflegeversicherung“ vor.
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