- Abfindung
- Alleinerziehend
- Arbeitslos / ALG
- Ausbildungsbeihilfe
- BAföG
- Bausparen
- Behinderte
- Beihilfen
- Elterngeld
- Energie
- Existenzgründer
- Familienversicherung
- Fördermittel
- Frührente
- Grundsicherung
- Haussanierung
- Immobilien
- Kindergeld
- Kinderzuschlag
- Konjunkturpaket
- Krankenversicherung
- Kredit
- Landeserziehungsgeld
- Meister – BAföG
- Pflegegeld
- Pflegeversicherung
- Presseartikel
- Rürup
- Rente
- Riester
- Selbständige
- Sonstige Geldtipps
- Sozialversicherung
- Steuer
- Studium
- Unfall
- Unterhalt
- Versicherung
- Weiterbildung
- Wohngeld
Neuer Ausbildungsbonus für Betriebe
Bundesrat hat Ausbildungsbonus für Betriebe beschlossen
Das Einstellen von Auszubildenden ist heute nicht mehr so profitabel wie früher. Lehrlinge verdienten vor etwa zwanzig Jahren noch sehr wenig und waren somit billige Arbeitskräfte für viele Unternehmen.
Heutzutage ist der Ausbildungslohn in den unterschiedlichsten Berufszweigen erheblich angestiegen. Ausbildungsbetrieb zu sein ist mittlerweile eine teure Angelegenheit. Noch dazu sind die Schüler heute oft sehr unzureichend qualifiziert und haben einen geringen Bildungsabschluss. Ebenso gibt es sehr viele Wiederholer und schlechte Schüler oder Sonderschüler, die einen Ausbildungsbetrieb suchen. Die Ausbildungsbetriebe sind oftmals nicht gewillt, solche “Problemfälle” einzustellen.
Der Staat möchte nun ab dem künftigen Ausbildungsjahr August/September 2008 motivieren. Künftig werden Betriebe, die sich dieser schwierigen Personengruppe von Schulabbrechern, Sonderschülern oder Jugendlichen mit schlechten Noten annehmen, finanziell vom Staat unterstützt. Es wird ein finanzieller Anreiz in Form des “Ausbildungsbonus” angeboten. Jeder Ausbildungsbetrieb hat hier generell den Anspruch, einen Antrag auf den neuen Ausbildungsbonus zu stellen. Die Höhe des Ausbildungsbonus schwankt zwischen etwa 4.000 bis 6.000 Euro. Der korrekte Betrag ist durch den Bundesrat noch nicht genau festgelegt. Nach der politischen Sommerpause werden die genauen Zahlen erwartet.
Viele Existenzgründer, kleine und mittlere Betriebe zählen in der Gesamtheit zu den größten Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Damit das auch so bleibt, lässt sich der Staat dies etwas kosten. Nutzen bringt es beiden Seiten. Der Ausbildungsbetrieb bildet weiterhin aus und der Staat hat mehrere Auszubildende in Unternehmen untergebracht. Diese Jugendlichen sind dann nicht arbeitslos und verschlechtern auch somit nicht die Arbeitslosenquote.
TIPP. Existenzgründer oder Neu-Unternehmer benötigen anfangs jeden staatlichen nicht rückzahlbaren Sonder-Euro. Beantragen Sie schon jetzt für das neue Ausbildungsjahr den Ausbildungsbonus! Lassen Sie sich bei Bedarf von einem kompetenten Unternehmensberater und Gründungscoach unterstützen.
zurück
Kommentierfunktion geschlossen...

