Wohngelderhöhung ab 01.01.2009 um 66% geplant
Durch die geplante Wohngeldanhebung bis zu 66% mehr monatlich in der Tasche haben.
Die letzte Wohngelderhöhung liegt schon lange Jahre zurück und wurde im Jahre 2001 beschlossen. Da die Mietkosten inkl. der monatlichen Nebenkosten einer erheblichen Steigerung unterlagen, plädiert Bundesbauminister Tiefensee (SPD) für eine Erhöhung des Wohngeldes. Auch mehrere Politiker aus den eigenen Reihen stehen hinter dieser Initiative für mehr Wohngeld.
Eine Rücksprache mit den Ländern wurde bisher positiv bestätigt. Die Kosten aus der Wohngelderhöhung müssten bei der endgültigen Bewilligung somit zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen werden. Ebenso würde sich bei der Wohngeldberechnung einiges ändern, denn künftig würden hierbei auch die Heizkosten berücksichtigt und nicht wie bisher nur die Einberechnung der Kaltmiete.
Durch die geplante Erhöhung des Wohngeldes könnten Familien bis zu ca. 2/3 mehr Wohngeld beziehen als bisher. Auch für Einzelpersonen wären hier bis zu 66% mehr Geld monatlich möglich..
Kommt es nun tatsächlich zu dieser voraussichtlichen Wohngelderhöhung, wird es sehr wichtig werden, dass ein jeder eine Günstigerprüfung bei sich selbst durchführt. Möglicherweise wird eine Person, die in einem Beschäftigungsverhältnis steht und zusätzlich ALG II-Aufstockung monatlich bezieht, sich gegebenenfalls mit Wohngeld günstiger stellen.
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